Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen Cheating in Battlefield 3 zu bekämpfen, haben wir in den letzten Tagen einige Hundert bestätigte Cheater gebannt. Diese Bans beruhen auf den Reports der Community und den überprüften Spieldaten der Spieler.
Bei DICE werden wir Cheating niemals tolerieren. Das Leben auf dem Battlefield mag hart sein, besonders wenn man es mit einem fantastischen fliegenden Duo zu tun bekommt. Allerdings sollte niemand verlieren, nur weil ein anderer Spieler unrechtmäßige Mittel benutzt.
Schon immer haben wir dieses Problem sehr ernst genommen. Doch beginnend mit dem heutigen Tag werden wir unsere Bemühungen die Cheater in Battlefield 3 zu finden und aus dem Spiel zu entfernen, nochmals deutlich verstärken. Das Löschen ihrer Statistiken und der Ban der entsprechenden Spielkonten ist der wohl einzige Weg, dieser Minderheit von Spielern klar zu machen, das wir es nicht akzeptieren werden, wenn sie das Spielerlebnis Anderer ruinieren. Wir tun dies für die Millionen von fairen und ehrlichen Spielern, die jeden Tag und in jeder Runde ein faires Spiel suchen.
Wenn du glaubst, Opfer eines Cheaters geworden zu sein, so ist der beste Weg, diesen Spieler im Battlelog zu melden. Klicke dazu bitte auf das kleine gelbe Dreieck, welches du im Profil jedes Spielers finden kannst. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem du genau beschreiben kannst, was passiert ist. Bitte übermittle uns so viele Details wie möglich! Am besten lieferst du uns den Link zum Battlereport des fraglichen Matchesdirekt mit.
Alle Reports werden von unseren Experten bei DICE intensiv geprüft. Aus dieser Prüfung ergeben sich dann entsprechende Maßnahmen bis hin zur Löschung von Statistiken oder Schließung des Spielkontos, falls sich der Verdacht des Cheatings bestätigt.
Der Kampf gegen Cheater ist ein anhaltendes Unterfangen, allerdings ein Unterfangen, welches wir niemals stoppen werden. Vielen Dank für eure Mithilfe und man sieht sich auf dem Battlefield.
Es gibt gute Nachrichten: Nach einem Update wird EA Origin auf (unseren) Rechnern nicht mehr als Malware erkannt und auch die frische Analyse der überarbeiteten Nutzungsbestimmungen durch Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat ergeben, dass Origin endlich den Status erreicht zu haben scheint, der für Nutzer als größtenteils unbedenklich einzustufen ist:
Thomas Schwenke: Die EULA der Anwendung Origin wurde aufgrund der Nutzerproteste mittlerweile drei Mal aktualisiert, wobei die beanstandeten Punkte aus den EULA gestrichen worden sind. Die EULA enthält keine Klauseln mehr, welche die Weitergabe der Nutzerdaten für Marktforschungszwecke oder das heimliche scannen des gesamten Computers inklusive aller installierten Software und Daten, erlauben. Vielmehr steht in der EULA ausdrücklich: „Von der Anwendung werden keinerlei Daten wie Bilder, Dokumente oder sonstige mit der Anwendung nicht in Zusammenhang stehende persönliche Daten aufgerufen oder erhoben.“ Zur Wahrung des Kopierschutzes wird branchenüblich ein Geräte-ID-Code des Computers erstellt, der nicht auslesbar gespeichert wird und eine mehrfache Nutzung der EA-Spiele auf verschiedenen Rechnern verhindert. Klauseln, die jegliche Haftung und Gewährleistung ausschlossen, wurden komplett gestrichen. Ebenfalls werden die Nutzer nicht gezwungen sich an englische Gerichte zu wenden und auch die deutschen Verbraucherrechte werden nicht ausgeschlossen. Hinweise auf die Datenerhebung (z.B. IP-Adresse) werden nun wie vom Gesetz gefordert, in den EULA durch Fettschrift hervorgehoben und verständlich dargelegt. Die Nutzerdaten dürfen nun nicht überall in der Welt, sondern nur in den USA und Kanada gespeichert werden.
Im Ergebnis kann die EULA abgesehen von kleinen Beanstandungen als branchenüblich und annehmbar bezeichnet werden. Hätte EA sie von Anfang an so gestaltet, hätte es die Nutzerproteste nicht gegeben. Nachdem EA nun auch mehrfach beteuert hat, dass die Datenerhebung laut EULA weiter reichte als die tatsächlichen Möglichkeiten von Origin, ist nun abzuwarten, ob die Untersuchung der NRW-Datenschutzbeauftragten dies bestätigt. Was bleibt, ist ein erheblicher Vertrauensbruch und die Frage, ob EA tatsächlich versuchte die Nutzer auszuspähen oder schlichtweg nicht an die deutschen und europäischen Rechtsstandards gedacht hat.